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Wortprotokoll:

Im anliegenden Antrag „Stadtsanierung und sozial vertretbarer Wohnungsbau als städtische Aufgabe“ thematisiert die SPD zum einen die Vielzahl verfallender Baudenkmäler in der Kernstadt und zeigt einen möglichen Lösungsansatz im Zusammenwirken von Stadtentwicklung, Denkmalpflege und Einbecker Wohnungsbaugesellschaft auf, zum anderen wird auf die Problematik der Gewölbekeller hingewiesen mit dem Ziel, einen Kompromiss zwischen den Belangen des Denkmalschutzes und der Notwendigkeit einer zeitgemäßen Nutzung zu finden.

 

Als Beschlussvorschlag wird Folgendes vorgegeben:

 

1. Die Verwaltung wird beauftragt, eine Liste in der Substanz gefährdeter stadtbildprägender,

    denkmalgeschützter Gebäude zu erstellen.

2. Die Stadt stellt über das Beteiligungsmanagement sicher, dass Maßnahmen zur Stadt-

    und Dorferneuerung und sozialer Wohnungsversorgung ergriffen werden.

3. Die Verwaltung wird gebeten, mit dem Denkmalschutz eine nutzungsfreundliche Lösung

    für die Gewölbekeller der Stadt zu erarbeiten.

 

Näheres ist der Anlage zu entnehmen.

 

 

Beigeordneter Hojnatzki führt aus, dass es auffällig sei, dass sowohl im Stadtkern als auch in den Ortschaften Baudenkmäler nicht saniert werden, weil es zu teuer sei. Wenn Eigeninteresse der Eigentümer nicht vorhanden sei, würden auch keine Fördertöpfe helfen, deshalb müsse die Stadt aktiv werden. Mit der Einbecker Wohnungsbaugesellschaft gäbe es eine Beteiligung, deren Aufgabe auch die Stadtsanierung sei. Dort gäbe es fachliche Kompetenz. In den letzten Jahren seien Überschüsse erwirtschaftet worden. Dieses Geld sollte dafür genutzt werden, anstatt es an die Gesellschafter auszuschütten. Deshalb sollte zunächst eine Liste der in der Substanz gefährdeten Gebäude erstellt werden und der Denkmalschutz dürfe der Sanierung hier nicht im Wege stehen.

 

Beschluss:

Der Antrag wird zur Beratung an den nächsten Ausschuss für Stadtentwicklung, Planung und Sanierung überwiesen.

Abstimmungsergebnis:

Abstimmungsergebnis:

einstimmig