Ratsinformationssystem

Sachverhalt:

Bei der Neukalkulation der Friedhofsgebühren 2020 - 2022 ist aufgefallen, dass die Friedhofsgebührenkalkulation 2014 - 2016 einen Rechenfehler bei der Kalkulation der Grabnutzungsgebühren aufweist. Durch eine Nachkalkulation konnte festgestellt werden, dass die Grabnutzungsgebühren mit einem Defizit von über 200.000 € pro Jahr kalkuliert worden sind.

Der verbliebene Schaden in Höhe von 80.080,36 € ist bei der Eigenschadenversicherung angemeldet worden. Von dem Schaden ist die mit der Versicherung vereinbarte Höchstsumme von 75.000 € übernommen worden.

Die Versicherungssumme ist zur Auflösung des im Jahr 2016 gebildeten Sonderposten "Ausstehenden Einzahlungen aus Friedhofsgebühren" (Unterdeckungen aus den Jahren 2014 und 2015) verwendet worden.