Ratsinformationssystem

Sachverhalt:

 

Zum Antrag der SPD-Ratsfraktion wird verwaltungsseitig wie folgt Stellung genommen:

 

Die Planungen für die Talsperren

 

- Burgberg/Spüligbach

- Dassel/Spüligbach

- Lauenberg/Dieße

- Voldagsen/Stroiter Bach

- Hallensen/Hillebach

 

von denen 3 im Stadtgebiet Dassel liegen, werden aufgrund des schlechten Kosten-Nutzen-Verhältnisses vom Land Niedersachsen nicht gefördert. Sowohl von der Stadt Dassel, als auch von der Stadt Einbeck, wurde daher die weitere Planung eingestellt.

 

Für die Umsetzung der beiden Speicherbecken im Stadtgebiet Einbeck wären aktuell jeweils pro Becken Kosten in Höhe von ca. 2.800.000,- € zu veranschlagen. Eine Fördermöglichkeit besteht nicht. Die Schutzwirkung wäre damit für die Ortschaften Voldagsen und Kuventhal erhöht. Für die Stadt Einbeck wüden sich die Durchfflußmengen des Krummen Wassers um ca. 30 % reduzieren.

 

Für den Linienschutz an der Ilme und dem Krummen Wasser in der Kernstadt Einbeck, der theoretisch gem. dem Kosten-Nutzen-Verhältniss vom Land Niedersachsen gefördert werden könnte, sind aktuell Kosten in Höhe von ca. 8.000.000,- € zu veranschlagen. Aufgrund der geänderten Förderrichtlinie, die eine Förderung nur beim Schutz von landwirtschaftlich genutzten Flächen vorsieht, wurde die weitere Planung zurückgestellt.

 

Das gleiche gilt für den Linienschutz an der Ilme in Hullersen, bei dem aufgrund des Kosten-Nutzen-Verhältnisses eine Förderung möglich wäre. Dieser wäre aktuell mit Kosten in Höhe von ca. 2.500.000,- € zu veranschlagen.

 

Kleinere Maßnahmen wurden und werden im Rahmen der laufenden Gewässerunterhaltung durchgeführt. So wurden in Wenzen und Stroit Rechenbauwerke erstellt , in der Ortslage Wenzen das Gewässerbett des Hillebaches verbreitert oder in der Ortslage Voldagsen das Gewässerbett geräumt.

 

Für die von Hangwasser betroffene Ortschaft Vardeilsen wurde eine Hochwasserschutzstudie durchgeführt, deren Ergebnis in der Sitzung vorgestellt wird.

 

Für die vom Hochwasser der Beeke betroffene Ortschaft Kohnsen wurde ebenfalls eine Hochwasserschutzstudie beauftragt. Aus dem Ergebnis sind entsprechende Maßnahmen abzuleiten.

 

Weitere Maßnahmen werden nach aktuellem Bedarf geplant.