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Sachverhalt:

Der Verwaltungsausschuss hat am 02.10.2020 den erneuten Aufstellungsbeschluss zur Anpassung des Plangeltungsbereiches gefasst. Ebenfalls wurde die Verwaltung beauftragt mit der Niedersächsischen Landgesellschaft mbH (NLG) einen städtebaulichen Vertrag zu schließen. Der Aufstellungsbeschluss wurde inzwischen öffentlich bekanntgemacht. Der städtebauliche Vertrag zwischen der Stadt Einbeck und der NLG wurde im März 2020 notariell geschlossen, ebenso der Grundstückskaufvertrag.

 

Auf diesen Grundlagen hat die NLG verschiedene Arbeiten und Aufträge ausgelöst. So wurde als Planungsgrundlage das Gelände inzwischen vermessungstechnisch aufgenommen.

 

Die erforderlichen archäologischen Grabungen hat die NLG durch eine beauftragte Grabungsfirma durchführen lassen. Die Grabungen sind inzwischen abgeschlossen. Die von der Grabungsfirma durchzuführende Auswertung der Befunde wird sich noch bis Ende 2020 erstrecken. Im Ergebnis ist das Areal jedoch inzwischen aus Sicht der Archäologie für die geplante Bebauung freigegeben.

 

Weiterhin wurden im Frühjahr und Sommer 2020 Abstimmungen mit der Unteren Naturschutzbehörde beim Landkreis Northeim bezüglich etwaiger artenschutzrechtlicher Anforderungen vorgenommen. Im Ergebnis konnten durch geeigneten Maßnahmen auf einer nahegelegen städtischen ehemaligen Kleingartenfläche (Garten des Imkervereines Einbeck) im Vorfeld die artenschutzrechtlichen Bedenken ausgeräumt werden.

 

Parallel hat die NLG Gespräche mit potenziellen Partnern geführt, die Interesse an einer bedarfsgerechten Bebauung von Teilen des Baugebietes für verdichtete oder altersgerechtes Wohnformen haben. Als Ergebnis hat die NLG hierfür die Einbecker Wohnungsbau GmbH gewonnen, die nunmehr entsprechend einige Grundstücke mit Stadthäusern entwickeln möchte. Für diesen Zweck wird aktuell das bisherige städtebauliche Konzept in Teilen überarbeitet.

 

Die NLG hat ein Planungsbüro mit der Erarbeitung des Bebauungsplanes beauftragt. Da das Verfahren im beschleunigten einstufigen Verfahren durchgeführt werden soll, muss die Planung im Vorfeld umfassend abgestimmt werden, damit nach der öffentlichen Auslegung möglichst keine Änderungen und keine erneute Auslegung erforderlich werden. 

 

Vorgesehen ist nun entsprechend des Planungsfortganges in einer kommenden Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Planung und Sanierung das überarbeitete städtebauliche Konzept und den Entwurf des Bebauungsplanes vorzustellen.